Von Linda Roth

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Kennen wir nicht alle diese Zweifel die uns immer mal wieder heimsuchen?!

,,Bin ich dafür wirklich gut genug?’’
,,Kann ich das wirklich?’’
,, Was ist wenn auffliegt, dass ich doch gar nicht perfekt bin?’’

Oder wenn neue Aufträge oder Komplimente kommen, ist man mit der
Selbstsabotage gerne schnell dabei zu sagen: ,, Ach der Auftrag wäre ja cool, aber
da gibt es ja viel bessere als mich. Ich sage mal lieber ab.’’ Oder ,, Die wollte sich
bestimmt gerade nur Einschleimen, das Kompliment war sicher nicht ernst
gemeint!’’

Und diese Zweifel zu haben und sich immer wieder klein zu halten ist meine
Definition von Selbstsabotage. Nicht in deine Größe zu kommen und für dich,
deine Talente und dein Können einzustehen.

Verstehe mich bitte nicht falsch, ab und zu Zweifel zu bekommen ist vollkommen
normal und die hat jeder mal. Du darfst aber lernen auch damit umzugehen und dir
Tools aneignen, die dir da wieder raus helfen. Vor allem darfst du dich darin
trainieren, diese Momente immer weniger werden zu lassen und immer mehr in
deine Selbstliebe und dein Urvertrauen zu kommen. Denn mit wahrhaftigem
Urvertrauen, dem Glauben und der Überzeugung, dass du immer geleitet,
beschützt bist von dir und einer größeren Kraft ( nenne Sie Gott: Göttlichkeit:
Universum.. je nachdem woran du glaubst ) wird deine Selbstsabotage immer
weniger werden.

Und was passiert dann?
Ohne oder eben mit sehr wenigen Momenten der Selbstsabotage wirst du zu der
Schöpferin deines Lebens und kreierst dir ganz bewusst deinen Herzensweg. Du
bist dir deiner Talente und Stärken bewusst, du kennst deine Visionen und gehst
los für Sie und dich. Denn alles ist möglich und du kannst deinem Herzensweg zu
deinen größten Visionen folgen, die einzige Person die dich davon aufhalten kann
bist du selbst! Du kannst dich und dein Leben wahrhaftig l(i)eben!
Wenn du ein Bewusstsein für deine Selbstsabotage – Momente erschaffst, kannst
du Sie auch reflektierter mit Abstand betrachten und einen Zeitraum zwischen der
Selbstsabotage und deiner Entscheidung treffen.
Und diese Pause, dieser Zeitraum, erlaubt es dir immer mehr deinem Herzensweg
zu folgen.

Denn dann kommt vielleicht der Auftrag rein und du denkst dir erstmal: Um Gottes
Willen, die überschätzen mich ja maßlos, dass mache ich nicht! Aber anstatt sofort
eine Absage zu senden, kannst du jetzt erstmal wahrnehmen, dass du dich wieder
kleiner machst als du bist. Und einmal Abstand von der Situation nehmen und
ganz nüchtern betrachtet die Fakten anschauen:


– Was ist gefordert? Habe ich diese Kenntnisse wirklich nicht oder habe ich nur
Respekt vor der Aufgabe und vor meiner wahren Größe?
– Will ich den Auftrag wirklich nicht? Oder spielt mir mein Mind wieder einen
Streich und möchte mich in der Komfortzone lassen?
– Wenn ich mir absolut alles zutrauen würde und mir meiner Stärken bewusst wäre,
würde ich den Auftrag dann immer noch ablehnen?

Und beantworte dir die Fragen ganz ehrlich und in Ruhe. Schaffe diese Pause und
sende dann erst eine Absage oder ein Angebot raus, wenn du dir sicher bist: Das
hast du aus Herzen geschrieben und nicht weil Mrs. Selbstsabotage wieder am
Werk war.

Manchmal fällt es dir vielleicht gar nicht so leicht den Unterschied zu erkennen.
Auch dabei kann dir diese kreierte Pause sehr viel helfen. Und in der Pause kannst
du versuchen dich an die absolut erste Reaktion von dir zu erinnern. Besonders
am Anfang ist es meistens nur eine Millisekunde, aber sie ist da. Dieses Oh Cool
ein neuer Auftrag! Oder Wie nett das Komplett von Ihr war Wow! Aber dieser
Moment ist, wenn du noch in der Selbstsabotage bist sehr kurz. Daher darfst du
sehr achtsam in diesen Moment sein und dich genau beobachten. Denn in diesem
Moment spricht dein wahres Ich und dein Herz, auf das du immer vertrauen kannst
und dem du folgen darfst. Dein Monkey Mind wird sich direkt danach einklinken
und sagen: AUF GAR KEINEN FALL! Aber dann nimmst du dir die Pause. Spürst
einmal in dich hinein und wägst beides ab. Was willst DU wirklich? Und was ist
wieder nur dein Monkey Mind mit seiner Selbstsabotage at it’s best?!

Um noch besser deine Herzensstimme und Kopfstimme unterscheiden zu können
höre dir auch gerne mal folgende Podcastfolge an. Dort erklären wir dir den
genauen Unterschied und geben dir einige Tipps mit: https://open.spotify.com/
episode/290DHcqi45ORQshoniFvPz?si=0335ca8037c247ff

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal ganz klar sagen: Wir kreieren
Selbstsabotage nicht absichtlich und ich möchte Sie keinesfalls als Ausrede
darstellen. Biologisch und Evolutionär ist sie sogar absolut logisch und
wissenschaftlich erklärbar. Darauf jetzt tiefer einzugehen würde meinen Rahmen
sprengen, aber wenn dich das interessiert kann ich dir Mindfuck von Petra Bock
sehr empfehlen. Dort geht Sie auch nochmal ausführlich auf das Thema ein und
gibt viele tolle Ansichten und Tipps mit.

Es heißt zwar Selbstsabotage und es hat auch eine Form von Sabotage ganz klar.
ABER es ist eine andere Form, wenn wir uns selbst behindern, als wenn wir von
außen sabotiert werden. Denn hier können wir
a) ganz anders handeln und
b) uns selbst besser reflektieren und die dahinterliegende Wahrheit ergründen
c) uns sicher sein es nicht mit Absicht zu machen
d) Wissen, dass es nicht böswillig geschieht.

Denn bei der Selbstsabotage will unser Mind uns selbst nichts böses. Er möchte
uns nur schützen vor einer vermeintlichen Gefahr die er sieht. Und aus
evolutionären Gründen ist es für Ihn absolut logisch so zu handeln, aber zu 99%
dramatisiert er alles und kann die Situation nicht richtig einschätzen. Da geraten
wir dann sehr schnell in den sogenannten Fight & Flight Modus und sind nicht
mehr wirklich wir selbst und erst recht nicht bei uns. Sondern in den ganzen
Horrorszenarien die unser Mind uns ausspielt.

Oder wir wissen es gerade einfach nicht besser und haben es auch nicht besser
gelernt. Denn oftmals haben wir unsere Formen der Selbstsabotage auch von
anderen übernommen und gelernt, ohne Sie zu hinterfragen und ohne dass Sie
wirklich unsere ist.
Wie kannst du jetzt aber erkennen das du Selbstsabotage betreibst und dir und
deinem Herzensweg im Weg stehst?!
Hier darfst du einmal ganz bewusst schauen und dich fragen:

In welchen Bereichen halte ich mich noch zurück?
Wo lebe ich noch nicht meine wahrhaftigen Visionen?
Wo wäre es schon möglich Zwischenziele zu erreichen und mich auf meinen Weg
zu meinen Visionen zu machen, aber ich tue es doch nicht?
Wie offen zeige ich mich generell in Beziehungen und Gesprächen?
Wie gut kann ich Komplimente annehmen und wie viel Glauben schenke ich
Ihnen?
Erlaube ich mir etwas in meinem Leben nicht?
Wo halte ich mich noch zurück?

Schreibe dir gerne deine Antworten auf und schaue Sie dir einmal ganz genau an.
So kannst du mehr Bewusstsein schaffen und eher in Situationen reagieren, wo du
dich gerade wieder sabotieren magst.

Zum Schluss möchte ich dir gerne noch ein paar Schritte mitgeben, die dir dabei
helfen dir deiner Selbstsabotage bewusst zu werden, Sie Stück für Stück
aufzulösen und die dir dann auch erlauben, deinen Herzensweg zu gehen.

Denn glaube mir, ich darf jetzt schon seit über 3 Jahren meinen Herzensweg in
allen Lebensbereichen gehen und erlaube und kreiere so viel Fülle, Liebe, Freude
und Genuss in meinem Leben. Das Leben ist so wunderschön und für Dich! Du
darfst dich dafür öffnen und dich auf deinen ganz persönlichen Weg machen.
Raus aus der Selbstsabotage und rein in dein Leben, deine Träume und Visionen
und all die Abenteuer die auf dich warten! Denn es ist absolut alles möglich und
das Leben ist immer für dich. Du erschaffst dir deine Realität und dein Leben und
in dem Moment, wo deine Selbstsabotage nur noch einen kleinen Teil davon
ausmacht und du wirklich in deine Größe kommst und deinen Herzensweg
verfolgst…. In dem Moment wird alles in diesem Universum mit dir arbeiten, dich
auf deinem Weg unterstützen und du wirst dein Traumleben erschaffen können.


Schritte aus der Selbstsabotage:


Schaue einmal:

1. Was sind meine Gedanken und Bewertungen genau, die mich noch
zurückhalten meine Träume zu leben? Zum Beispiel dein Unternehmen
aufzubauen, dich selbstständig zu machen oder die Liebe deines Lebens zu
finden.
2. Welche Emotionen halten mich eigentlich noch zurück meinen Traum zu
verfolgen? Welche Ängste stehen mir noch im Weg hin zu meinem Herzensweg?
3. Wo würde ich gerne den nächsten Schritt gehen, aber tue es doch nicht?
4. Was traue ich mir wirklich zu und wo habe ich Angst mich evtl. selbst
überschätzt zu haben?
5. Was hält mich konkret noch davon ab meinem Herzen zu folgen? Und breche dir
das gerne Step by Step runter bis du zu dem Ursprung gekommen bist. Das ist
schon die halbe Miete hin zu deinem Herzensweg.
6. Wenn es dir hilft mache dir auch gerne eine Skala in den jeweiligen Bereichen
von
1 Ich sabotiere mich total und traue mich nicht ( zum Beispiel mich sichtbar zu
machen, weil…)
10 Ich handle total nach mir und meinem Herzen ( zum Beispiel: und gehe los für
mich und meine Visionen und zeige mich der Welt)
7. Und schaue mal was du brauchst um von deiner Zahl zu der 10 zu kommen.
Zum Beispiel könntest du dir vornehmen einfach mal einen Instagram Account
zu starten, um dich sichtbar zu machen. Nicht alles zu studieren bis ins Detail
sondern jetzt zu starten und täglich etwas posten und auf dem Weg zu lernen.
8. Traue dich auch Hilfe anzunehmen und dich von anderen beraten zu lassen und
dich auf deinem Weg zu begleiten. Sei es in einem Gespräch unter Freunden oder
als ein Coaching.

Der schnellste und einfachste Weg raus aus der Selbstsabotage und los zu deinem
Herzensweg ist einfach mal machen und weniger nachdenken.

Ja das ist leichter gesagt als getan. Aber mit den Schritten und einem bewussten
vornehmen, deine ausgearbeiteten Schritte täglich zu verfolgen no matter what…
wirst du es schaffen und dir dein erfülltes Traumleben kreieren können.

Ich wünsche dir von Herzen nur das Beste für deinen Weg und wenn du dir
Unterstützung wünschst, um in deine Sichtbarkeit und Selbstliebe zu kommen,
dann schau gerne mal bei mir vorbei:

www.linda-roth.com
https://www.instagram.com/_linda_roth_/


Ich freue mich von Dir zu hören!